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Wie macht man aus Wasserstoff Methan und Amoniak? Und wie klappt die Rückverstromung?
Wasserstoff hat den höchsten Wirkungsgrad bei der Rückverstromung. Für längere Dunkelflauten bietet er sich daher als Speichermedium an. Ammoniak ist in der globalen Schifffahrt im Kommen, da er sich besser transportieren lässt. Die Herstellung von Biomethan (entspricht Erdgas) ist wiederum für Biogasanlagen interessant. Denn Biogas besteht etwa zur Hälfte aus Methan und CO2. Es ist daher für das Erdgasnetz ungeeignet. Führt man jedoch Wasserstoff hinzu, erhöht sich der Methananteil auf etwa 90%. Bei geringerem Gesamtwirkungsgrad könnte auch dieses Biomethan in Gaskraftwerken rückverstromt werden.
Auch CO2 aus anderen Prozessen lässt sich so in die Methanproduktion integrieren. Bei CO2-Abscheidung in Gaskraftwerken könnte sogar dieses CO2 zusammen mit Wasserstoff für erneute Methanproduktion verwendet werden. Hier wäre der Wirkungsgrad aber noch einmal geringer. Zudem belasten Methan-Leckagen das Klima übermäßig.
Noch ein Wort zu Biofuels: Auch diese lassen sich synthetisch mit ca. 50% Energieverlust herstellen. Da Verbrennermotoren aber nur auf ca. 30% Wirkungsgrad kommen, bleiben nur 16% genutzte Energie aus dem Strom. Die Effizienz von E-Autos mit 80 bis 90% Wirkungsgrad ist für E-Fuels physikalisch unnerreichbar.
Autor: Peer-Axel Kroeske (Mail / Homepage)
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